Konsistenztheorien - Psychologie-Lexikon

Sozialpsychologie: Balance Theorien Dissonanztheorien - Sozialpsychologie kostenlos online lernen Klaus Grawe hat mit seiner Konsistenztheorie (2000, 2004) versucht, das psychische Funktionieren des Menschen vor dem Hintergrund der Befriedigung psychologischer Grundbedürfnisse, zu erklären. Er bemühte sich hierbei, seine Theorie erfahrungswissenschaftlich zu untermauern. Grawe zufolge streben alle Organismen nach Konsistenz, d.h. nach einer Passung zwischen den inneren Bedürfnissen Ausführliche Erklärung: Die Konsistenztheorie nach Grawe (2004) beschreibt die menschlichen Grundbedürfnisse, die durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse begründet werden. Ausgangspunkt ist das Streben nach Konsistenz, einem Zustand, bei dem die neuronalen und psychologischen Prozesse eines Menschen miteinander in Einklang stehen und übereinstimmen. Dies wird dadurch bewirkt, dass der Mensch darauf ausgerichtet ist, die Grundbedürfnisse in seiner Umwelt zu erfüllen. Die dauerhafte - die Konsistenztheorie geht davon aus, dass Menschen ihren gewonnenen Gesamteindruck bezüglich verschiedener Situationen einer bestimmten Regel, und zwar der internen psychologischen Vereinbarkeit, anpassen und sogar einzelne Aspekte eines Gesamteindrucks ändern, damit dieser wieder der Konsistenz folgt - alle bekannten kognitiven Strukturen werden in konsistente und inkonsistente Systeme Konsistenztheorie. Menschliche Entscheidungen und Verhalten sind von dem Bedürfnis geprägt, konsistent zu sein. Konsistenz bedeutet, an einer einmal getroffenen Entscheidung festzuhalten oder in Übereinstimmung mit früherem Verhalten zu handeln. Die Gesellschaft bewertet konsistentes Verhalten als positive Charaktereigenschaft. Während Personen, deren Entscheidungen und Verhalten nicht

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